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Entstehung

Das Ästuar als Produkt der Eiszeiten

Küstenlinie 9600 v. Chr.

Nach den letzten großen Eiszeiten stieg der Meeresspiegel an und das zu dem Zeitpunkt weitgehend trockene Nordseebecken wurde überflutet. Die Elbmündung verschob sich mehrere hundert Kilometer landeinwärts, die zuvor vom Eisschild gebildete wellige Moränenlandschaft wurde vom Meer zu einem flachen Watt abgetragen. Stromaufwärts wurde das Elbtal bei Hamburg bis in ein Niveau NN (Normalnull) -10m, bei Cuxhaven bis NN -20m ausgeräumt. Es entstand das „Ästuar“ (d.h. der trichterförmige Bereich der in das Meer mündenden Tideelbe), wie wir es heute kennen.

Der Anstieg des Meeresspiegels

Der Wasseranstieg nach der letzten Eiszeit prägte alle wichtigen Merkmale der Tideelbe: die Gestaltung der Küsten- und Ufergebiete, Verlauf und Ausmaß der Gezeitenwelle, den Sedimenttransport und den Salzgehalt.

Entwicklung des Meeresspiegels