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Naturräume
Die Elbufer laden immer wieder zu einem Spaziergang ein. Doch auch jenseits der bekannten Wege gibt es einzigartige Naturräume zu entdecken.
Wie zum Beispiel das Naturschutzgebiet Haseldorfer Binnenelbe mit Elbvorland. Das Gebiet besteht aus Süßwasserwatten, Prielen und feuchten Uferbereichen und ist Heimat für eine Vielzahl von Vogelarten. Neben dem Graureiher und dem Kormoran nistet auch der seltene Seeadler in der Haseldorfer Marsch, der hier einen großen Nahrungsreichtum vorfindet. Auch eines der größten Süßwasserwattgebiete Europas befindet sich an der Elbe: Das Fährmannssander Watt dient als natürliche Kläranlage der Elbe und Kinderstube vieler Fischarten. Außerdem wächst hier der Schierlings-Wasserfenchel. Er ist ebenso selten wie der Pandabär und kommt weltweit nur im Süßwassergezeitenbereich der unteren Elbe vor.
In der Elbtalniederung ist die Elbe oberhalb von Lauenburg als naturnaher Fluss mit seiner natürlichen Dynamik erhalten. Flussmäander, Kiesbänke, Inseln und Tümpel sind charakteristische Merkmale für Wildflusslandschaften. Sie gehören zu den artenreichsten Gebieten Mitteleuropas und bieten einen Lebensraum für seltene und bedrohte Tier- und Pflanzenarten, wie etwa den scheuen Eisvogel.