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07.03.2011
Drei Hafenreden – eine Meinung: Elbvertiefung muss kommen
2. Hamburger Hafen-Empfang im Internationalen Maritimen Museum - 600 Gäste aus Hafenwirtschaft, Politik und Gesellschaft
Alle drei Redner des 2. Hamburger Hafen-Empfangs waren sich am
Donnerstagabend in einem Punkt einig: Die Elbvertiefung muss kommen.

Rund 600 Gäste waren der Einladung des Klaus Schümann Verlages und des Museums-Hausherrn Prof. Peter Tamm sen. in das Internationale Maritime Museum in Hamburg gefolgt. Drei Hafenreden von Leuten, „die etwas zu sagen haben", waren angekündigt, und Dr. Stefan Behn, Vorstandsmitglied der HHLA, konstatierte als erster Redner, dass der Optimismus in die Hamburger Hafenwirtschaft zurückgekehrt sei. Er betonte aber einschränkend, dass der Containerumschlag im Hamburger Hafen nicht das allein Seligmachende sei und Schleppfirmen, Festmacher und Lotsen beispielsweise „ganz andere Wohlfühlgrößen" hätten.
Er bat die Politik, den Zeitplan zur Fahrrinnenanpassung der Elbe nunmehr einzuhalten. Dr. Harald Vogelsang, Vorstandssprecher der Hamburger Sparkasse, wies darauf hin, dass Kultur und Wirtschaftskraft untrennbar miteinander zusammenhingen, ohne einen funktionierenden Hafen aber in Hamburg alles undenkbar wäre.

Hapag-Lloyd-Chef Michael Behrendt hielt ein Plädoyer für besseren Schutz vor Piraten durch bewaffnete Soldaten an Bord. Der Hamburger Hafen, so Behrendt weiter, müsse sich jetzt der Herausforderung Eibvertiefung stellen. Schon sein Vorgänger als Hapag-Chef, Albert Ballin, habe seinerzeit festgestellt, „dass Hamburgs geografische Lage ein Handicap werden kann.", Der 3. Hamburger Hafen-Empfang soll am 1. März 2012 stattfinden.


(jm) Täglicher Hafenbericht