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03.03.2014
„Elbvertiefung sichert den Wohlstand“
Deutsche-Bahn-Chef Rüdiger Grube sprach vor 600 Vertretern der Hamburger Hafenwirtschaft
Die Verwirklichung der Elbvertiefung ist nicht nur für den Hamburger Hafen von existenzieller Bedeutung, sondern sichert auch den Wohlstand in ganz Deutschland. Darüber hinaus ist sie im europäischen Interesse, sagte Dr. Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Deutsche-Bahn-Gruppe, am vergangenen Donnerstag in der Hansestadt. Grube hielt eine der beiden „Hafenreden“ auf dem fünften „Hamburger Hafen Empfang 2014“.

Mehr als 600 Gäste, die mit dem Hamburger Hafen in verschiedenen Branchen eng verbunden sind, fanden sich dazu in den Räumlichkeiten des Internationalen Maritimen Museums ein. Zweiter Sprecher des Abends war Klaus-Michael Kühne, Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrates der Kühne + Nagel AG.

Der gebürtige Hamburger Grube warnte davor, um die Fahrrinnenanpassung „einen heißen Bogen zu machen“. Deutschlands größter Universalhafen müsse auch in Zukunft für die wachsende Zahl der Großcontainerschiffe erreichbarbleiben. Für den DB-Konzern sei Hamburgs Hafen von höchstem strategischem Wert. Grube: „Es ist der bedeutendste Eisenbahnhafen der Welt.“ Allein im vergangenen Jahr rollten mehr als 41,5 Millionen Tonnen Ladung von und nach Hamburg über die Schiene.

Damit der Elbehafen die weiter wachsenden Mengen im Hinterland-Schienengüterverkehr aufnehmen könne, müssten jedoch die ins Binnenland führenden Schienenstränge kapazitätsmäßig erweitert werden. Bei der sogenannten Y-Trasse „müssen wir endlich in die Puschen kommen“, mahnte Grube.

Klaus-Michael Kühne reflektierte in seiner Rede unter anderem über den internationalen Seeverkehr. Der Logistikdienstleister geht davon aus,dass künftig der Wachstumsschwerpunkt vor allem auf der Nord-Süd-Achse ruhen wird.

EHA, Täglicher Hafenbericht, 3.3.2014