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Unterelbe
Die Unterelbehäfen Cuxhaven, Stade, Brunsbüttel und Glückstadt sind für die Metropolregion von großer Bedeutung und nutzen die Synergieeffekte mit Hamburg im Rahmen der „Hafenkooperation Unterelbe“.
Cuxhaven
Cuxhaven wurde als Seebad 1816 von Amandus August Abendroth gegründet und erhielt 1907 Stadtrechte. Schon im 19. Jahrhundert spielte der Hafen eine große Rolle. 1885 wurde der Fischereihafen fertig gestellt, der sich später zum wichtigsten Standort der Hochseefischerei entwickelte. Die Hafenanlage wurden in den folgenden Jahren kontinuierlich erweitert. Große Passagierschiffe wie etwa die imposanten HAPAG-Schnelldampfer „Imperator“ und „Vaterland“ wurden hier abgefertigt.
Der Hafen ist ein bedeutender Güterumschlagsplatz in der norddeutschen Region und dient als Schiffsmeldestation für Hamburg und den Nord-Ostsee-Kanal.

Brunsbüttel
Der Hafen Brunsbüttel gewann erst spät an Bedeutung. Allerdings betrieben die Brunsbüttler schon im zwölften Jahrhundert erfolgreich Fischerei und Ackerbau und der Handel mit den Hansestädten und benachbarten Staaten brachte ihnen beachtlichen Gewinn und den Ruf, respektable Geschäftspartner zu sein ein. Den großen wirtschaftlichen Aufschwung erfuhr Brunsbüttel jedoch erst ab 1887 durch den Bau des „Kaiser-Wilhelm-Kanals“, dem heutigen Nord-Ostsee-Kanal, der in den folgenden Jahren bedeutende Großbetriebe in diese Region lockte. Der Nord-Ostsee-Kanal ist noch heute die meist befahrene Wasserstraße der Welt. Der Hafen Brunsbüttel ist heute ein bedeutender Industriehafen.

Glückstadt
Der Außenhafen Glückstadt wird vor allem für den regionalen Massen- und Stückgutverkehr genutzt. Verschiedene Industriezweige, wie Papier-, Zement- und Holzfirmen werden über diesen Hafen versorgt. Er dient auch als direkter Umschlagplatz zwischen See- und Binnenschiffen. Glückstadt wurde 1617 von dem dänischen König Christian IV. als Festungs- und Hafenstadt gegründet. Christian verfolgte damit das Ziel, einen Stützpunkt in der Nähe Hamburgs zu unterhalten und Hamburg im Handel Konkurrenz zu machen. Wenige Jahre nach der Gründung führte Christian die Stadt zu einer kurzen Blüte, sie konnte aber mit Hamburg nie ernsthaft konkurrieren.

Stade
Die schon Ende des 8. Jahrhunderts von fränkischen Eroberern als Markt- und Hafensiedlung angelegte Stadt Stade trat im 13. Jahrhundert der Hanse bei. Bis 1189 besaß sie den bedeutendsten Hafen an der Unterelbe. Der Hafen wurde jedoch im Laufe des 15. Jahrhunderts für die größer werdenden Schiffe zu klein und verlor an Ansehen.