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Hamburger Hafen
Ein Freibrief Friedrich Barbarossas aus dem Jahr 1189 sicherte der Stadt Hamburg besondere Rechte zu. Wenngleich die Echtheit des Dokuments umstritten ist, war es doch Weg weisend für die Entwicklung der Stadt zu einem der größten Seehäfen der Welt.
Mit dem Beitritt Hamburgs zur Hanse erreichte die Stadtentwicklung 1321 einen ersten Höhepunkt. Begünstigt durch ihre Elblage weit im Binnenland wurde die Stadt bereits im 14. Jahrhundert zum wichtigsten Umschlagsplatz der Hanse. Im 15. Jahrhundert nahm durch die Entdeckung Amerikas der Transatlantikverkehr stark zu. Auch Hamburg profitierte hiervon und so musste bereits damals die Norderelbe für das höhere Schiffsaufkommen ausgebaut werden. Die Elbe wuchs zur Lebensader der Stadt heran. 1888 trat Hamburg dem Zollverein bei. Etwa zur gleichen Zeit entstanden die Speicherstadt und der Freihafen. Der Zollanschluss ließ den Hamburger Hafen zum größten des Deutschen Reiches aufsteigen. Große Werften entstanden. 


Im Zweiten Weltkrieg wurden etwa 80 Prozent der Hafenanlagen sowie die Handelsflotte zerstört. Nach dem Krieg erarbeitete sich Hamburg jedoch schnell wieder die Position des bedeutendsten Hafens Deutschlands: Nachdem zunächst der Schutt weggeräumt, die Kaianlagen instand gesetzt und Schuppen errichtet wurden, konnte vor allem der „Aufbauplan 1950“ dem Hafen zu neuem Aufschwung verhelfen: Bereits zwischen 1953 und 1960 wuchs der Gesamtumschlag von 16,6 Millionen auf 31 Millionen Tonnen an.Seit jeher ist der Hafen und damit auch die Elb-Verbindung zur Nordsee für die Wertschöpfung in der Metropolregion Hamburg von zentraler Bedeutung. Diese Rolle wird der Hafen auch in Zukunft spielen: Die aktuellen Prognosen sagen voraus, dass sich der Wachstumsträger Containerumschlag in den nächsten zehn Jahren verdoppeln wird.